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Double 1977/78: Meisterschaft am 29. April in Hamburg

Mit 5:0 bei St. Pauli sichert Köln am 29. April 1978 das Double — trotz Gladbacher 12:0 gegen Dortmund entscheidet die Tordifferenz.

Der größte Erfolg gelingt dem 1. FC Köln in der Saison 1977/78 mit dem Gewinn des ,,Double“ mit Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg. Der Titel des FC ist auch der bisher knappste Deutsche Meistertitel. Die Bundesliga hat nie eine engere Entscheidung um die Meisterschale erlebt als am 29. April 1978. Zwischen Hamburg, wo der 1. FC Köln als Tabellenführer beim abgestiegenen FC St.

Pauli im Volksparkstadion antritt und dem Düsseldorfer Rheinstadion, wo Verfolger Borussia Mönchengladbach den BVB aus Dortmund empfängt, spielt sich das größte Wettschießen der Liga-Historie ab. 12:0 schlagen die Gladbacher den Namensvetter aus Dortmund – doch Meister wird dank der um drei Treffer besseren Tordifferenz der FC. Die ,,Geißböcke“ gewinnen 5:0 bei St.

Pauli und sind über Radio immer über das bis Dezember 2019 noch stehende Bundesliga-Rekordergebnis aus Düsseldorf informiert. Bernd Cullmann, je zweimal Heinz Flohe und Yasuhiko Okudera schießen Köln im Regen von Hamburg zum zweiten Meistertitel in der Bundesliga. Beide rheinische Rivalen erzielen am Ende 86 Saisontore.

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