Zudem will sich der Boss, Franz Kremer, regelmäßig einmischen. Selbstherrlich und überzeugt von der eigenen Unfehlbarkeit will er bei der Zusammenstellung und der Aufstellung der Mannschaft mitreden. Weisweiler kann sein Konzept nicht umsetzen und wechselt verärgert zunächst auf die rechte Rheinseite in Köln, zu Viktoria Köln.
Als es ihm dort nicht gelingt, die Dominanz des Platzhirschen 1. FC Köln zu brechen, heuert er am 27. April 1964 beim damaligen Regionalligisten Borussia Mönchengladbach an. Der Rest ist bekannt. Am Niederrhein formt er in elf Jahren aus einem Regionalligateam eine europäische Spitzenmannschaft.
Die Krönung: Die Meisterschaften 1969/70, 1970/71, 1974/75, der legendäre Pokalsieg am 23. Juni 1973 gegen den 1. FC Köln und der UEFA-Pokalsieg 1975.