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1965: Münzwurf-Drama gegen Liverpool in Rotterdam

Nach drei Unentschieden entscheidet im Viertelfinale des Meistercups eine Plakette im Morast von De Kuip gegen den FC.

Das Los ist gegen Köln: Geschichte schreibt jedoch das einzige Duell mit dem FC Liverpool im Viertelfinale des Meistercups 1964/65. Nach zweimal 0:0 in Köln und Anfield – damals gibt es noch kein Elfmeterschießen – muss ein Entscheidungsspiel her. In Rotterdam steht es nach 120 Minuten wieder Unentschieden – 2:2. Das Los muss her, um einen Sieger zu ermitteln. ,,Die bitterste, die grausamste Art, ein Fußballspiel zu entscheiden“, wie Ulrich Kühne-Hellmessen im Buch „Verrückter Europacup“ (Sportverlag Berlin, 1999) schreibt, ,,selbst das Los wollte nicht für Köln entscheiden.“ Die von Schiedsrichter Robert Schaut (Belgien) geworfene Plakette bleibt im Morast von ,,De Kuip“ stecken. Ein zweiter Wurf muss her – und die Plakette fällt auf ,,Rot“, also zugunsten des FC Liverpool.

Auf der Insel ist man entsetzt über diese Entscheidung. ,,Der größte Vereinswettbewerb Europas wird zur Lotterie“, kommentiert der Daily Mail.

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