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Oliver Held: Die Hand, die Köln 1998 in den Abstieg stieß

Oliver Held – Die Hand: Die Hand des Schalker Mittelfeldspielers ist aus Kölner Sicht bis heute schuld am ersten Abstieg der Vereinsgeschichte.

Oliver Held – Die Hand: Die Hand des Schalker Mittelfeldspielers ist aus Kölner Sicht bis heute schuld am ersten Abstieg der Vereinsgeschichte. Am 29. April 1998 haben die vom Abstieg bedrohten Domstädter beim Nachholspieltag die große Chance mit einem Punktgewinn etwas Luft zwischen sich und die Abstiegsplätze zu schaffen. In der 80. Minute werden die Kölner Träume vom Klassenerhalt stark gedämpft: Nach einem abgewehrten Freistoß schießt René Tretschok aus 14 Metern völlig ungedeckt auf das Schalker Tor.\n\nWährend Keeper Jens Lehmann nur staunend hinterher schaut, reagiert Oliver Held blitzschnell und lenkt den Ball über die Latte – mit der Hand.

Die grobe Unsportlichkeit bleibt ungeahndet. Auch weil Held den Schiedsrichter, der ihn befragt, belügt.\n\nKöln verliert mit 0:1 und am Saisonende fehlen eben diese drei Punkte, die es ohne die “Held-Hand” vielleicht auf Schalke gegeben hätte, für den Klassenerhalt. „Wenn ich damals die Wahrheit gesagt hätte, hätte der Abstiegskampf auch ganz anders ausgehen können", gibt Held später zu.

Toni Polster verwünscht Held auf seine Art: „Er möge fortan im Leben kein Glück mehr haben“.

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