Gerade deshalb tragen diese Details dazu bei, dass Banach in Köln zum Mythos, zum ewigen Publikumsliebling wird. Auch mehr als 25 Jahre nach seinem Tod ist Maurice Banach, der es als Sohn eines afro-amerikanischen US-Soldaten und einer deutschen Mutter im erzkatholischen Münster sicher nie leicht gehabt hat, in der Domstadt unvergessen. Videos mit seinen spektakulärsten Toren machen in den FC-Foren bis heute immer wieder die Runde, Plakate erinnern am 25. Todestag an den viel zu früh verstorbenen Stürmer.\n\nMan kann nur erahnen, welchen viralen Shitstorm der Schreihals ernten würde, der eine Woche später in Kaiserslautern vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 im Fritz-Walter-Stadion die ligaweit abgehaltene Gedenkminute für Banach stört.