Akte 1. FC Köln
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Bernd Schuster: Vertragsbruch, Tabubrüche, Tor des Jahrzehnts

Schon der Wechsel nach Köln 1978 ist ein Bruch mit Gladbach — später folgen Real, Atlético und Leverkusen.

Bernd Schuster wechselt im Jahr 1978 vom FC Augsburg zum 1. FC Köln. Da hat er eigentlich schon bei Borussia Mönchengladbach einen Vertrag unterschrieben. Nach 61 Bundesligaspielen und zehn Toren für Köln wechselt „der blonde Engel“ im Sommer 1980 nach Spanien zum FC Barcelona.

Nach acht Jahren bei den Katalanen, in denen er einmal Meister und dreimal Pokalsieger wird und auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnt, begeht Schuster einen Tabubruch. Er wechselt zum Erzrivalen Real Madrid, zwei Jahre später geht es zum Stadtkonkurrenten Atlético Madrid. Neben dem Spanier Miquel Soler ist Schuster damit der einzige Spieler, der bei allen drei großen spanischen Vereinen gespielt hat.

1993 kehrt Schuster in die Bundesliga zurück und spielt bis 1996 für Bayer Leverkusen. Mehr Tabubruch geht nicht. Fußballspielen kann er auch: Im Jahr 1994 belegt er bei der Wahl zum Tor des Jahres in der ARD-Sportschau die ersten drei Plätze.

Das Siegertor wird Tor des Jahrzehnts.

Gladbach gegen Köln. Im Bild die langjährigen Kapitäne Vogts (l.) und Overath (r.). Foto: Imago Images
Gladbach gegen Köln. Im Bild die langjährigen Kapitäne Vogts (l.) und Overath (r.). Foto: Imago Images