Und zur Tor-Maschine. Vom Zweitliga-Aufsteiger SG Wattenscheid 09 im Sommer 1990 in die Domstadt geholt, schlägt „Mucki“, wie sie den 1,88 m großen Sturm-Hünen schon in seiner Zeit in Münster nennen, in Köln voll ein. „Unser Hoffnungsträger“, erinnert sich Jörg Berger später, „war nicht Pierre Littbarski oder Horst Heldt, es war Mucki Banach.“ Der Mann, der Wattenscheid mit 22 Treffern in die Bundesliga schießt und Torschützenkönig der 2. Liga wird, ist zurück in der deutschen -Eliteliga.\n\nVon 1986 bis 1988 kommt der bei Borussia Dortmund zum Profi aufgebaute Stürmer mit nur zwei Toren in 14 BL-Spielen nicht an den Platzhirschen Norbert Dickel und Frank Mill vorbei.
Sein zweiter Anlauf in der Bundesliga scheint zu glücken. In seiner ersten Saison für den FC erzielt Banach 1990/91 in 31 Spielen 13 Tore und legt vier Treffer vor.\n\nSeine sportliche Qualität, sein wuchtig-elegantes Strafraumspiel, darin sind sich in Köln viele einig, steht dem der beiden FC-Rekordtorschützen Hannes Löhr und Dieter Müller nicht nach. Sportdirektor Udo Lattek, ohnehin ein Fuchs, verlängert wohl auch deshalb Banachs Vertrag in Köln vorzeitig.
Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga oder gar ins in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren angesagte Fußballer-Paradies Italien hätte den Kölnern wahrscheinlich eine Rekordsumme beschert. Vielleicht hätte eine Ablöse für Banach den Betrag, den Köln für den damaligen Rekord-Abgänger Thomas Häßler erhalten hat – „Icke“ zieht es 1990 für umgerechnet 7,8 Mio. Euro zu Juventus Turin zieht – übertroffen.